Jeder hat sich bestimmt schon mal gefragt wie es so ist in einer Familie aufzuwachsen, wo noch 4 weitere Geschwister sind und die Eltern eigentlich alles versuchen, um es allen gerecht zu machen.
Ich kann euch sagen es ist nicht leicht, aber ich möchte auch gleich betonen es macht einen stark für die wahre Welt und ich persönlich hatte eine Kindheit die in meinen Augen zwar nicht immer leicht und gerecht wahr aber doch sehr schön und angenehm.
Aber fangen wir mal da an, wo ich sage, daran kann ich mich Erdinnern. Denn leider gibt es auch dinge in meiner Kindheit, an die ich mich nicht erinnere, da sie einfach zu einem Zeitpunkt geschehen, sind die zu sehr weit zurückblickt und wo sich glaube ich keiner erinnert, was er da gemacht hat. Dazu gehört leider auch die wenige Zeit, die ich mit meinem Vater hatte, denn er ist leider sehr früh verstorben und das an einer Krankheit, die mich mein Leben lang begleiten wird. Er starb an Epilepsie und das ist kein schöner Tod.
Aus heutiger Sicht muss ich sagen, dass ich ganz glücklich bin, dass ich es nicht bewusst mit erleben musste, denn ich weis nur soviel das Ich damals bei der Beerdigung Weckgerant bin. Warum kann sich glaube ich jeder denken und wahrscheinlich kommt daher auch mein Problem mit Friedhöfen und dem Tod. Denn bis heute gehe ich nur sehr ungerne auf Friedhöfen und meide eigentlich jede Beerdigung. Im Grunde war die Beerdigung im letzten Jahr, die von meiner Oma, die Erste auf der ich seit dem wahr und wo ich auch unbedingt hingehen wollte. Denn sie ist einfach ein Mensch, der mich in meiner Kindheit und meinen Leben sehr geprägt hat und der immer ein offenes Ohr für mich hatte. Aber dazu später einmal mehr.
Denn eigentlich wollte ich ja mehr über das Leben in einer Großfamilie erzählen. Und wie schon oben geschrieben ist es nicht immer ganz leicht. Auch wenn wir nicht viel hatten, haben wir aus dem, was wir hatten, sehr viel gemacht. Wir hatten immer etwas zum Anziehen, wir hatten immer etwas zum Essen und wenn ich es mal so sagen darf. Wir hatten ein Recht Schönes leben, denn eines ist in so einer Großfamilie unheimlich stark und das ist der Familienzusammenhalt. Eben das, was einen immer die Sicherheit gibt, dass, was man braucht, wenn man sich alleine fühlt und das, was einen die Sicherheit gibt, dass jemand da ist.
Klar ist es auch schwer in so einer Großfamilie aufzuwachsen, denn man muss immer teilen, immer zurückstecken und immer schauen, dass man es allen recht macht. Klar ist es so in einer Familie, aber um mal ganz ehrlich zu sein es prägt einen Menschen schon sehr. Denn wenn ich mal schaue was ich heute noch mache, muss ich sagen das ist ein Punkt, der mir nur zum Teil gut getan hat.
Denn selbst heute, wo ich meine eigene Familie habe, versuche ich immer noch allen Menschen die um mich herum sind alles recht zumachen und erfühle lieber denen ihre wünsche als nur einmal an mich zu denken. Klar macht man es gerne und man weiß ja auch für wen man es macht, aber wenn ich mal ganz ehrlich bin es tut nicht gut. Man wird schnell ausgenutzt und wird schnell zu etwas gemacht, was man gar nicht sein möchte und was man sehr schwer wieder los wird. Man wird zu einer Mühlablage von Problemen, und wenn man selber welche hat, ist man genauso schnell ganz alleine damit.
Aber wenn ich ganz ehrlich bin und ich mir wirklich mal überlege ob ich wieder in einer Großfamilie aufwachsen wollen würde, muss ich ja sagen. Denn eine bessere Vorbereitung auf das Leben gibt es nicht. Man lernt schnell auf eigenen Beinen zustehen und man lernt schnell sich sein Weg zusuchen.
Im Grunde muss man sich es wirklich so vorstellen wie bei einen Bienenschwarm. Jede Biene lebt sein Leben und macht seine Arbeit, aber wenn es Probleme gibt oder jemand angegriffen wird aus der Familie sind alle anderen da. Auch wenn dies auf die heutige Zeit leider nur zum Teil zutrifft, aber dazu eben auch später mal etwas.
Nun weiß ich im Grunde gar nicht was ich noch schreiben soll, denn alles andere ist mehr oder weniger nicht mehr unter der Überschrift wieder zu finden.
Ich könnte euch noch erzählen das Es manchmal nicht so schlecht wahr, wenn man eine große Schwester hat und noch drei kleinere Geschwister, aber leider ist es nicht so. Denn wenn ich ganz ehrlich bin, sehe ich meine große Schwester nicht als Schwester sondern viel mehr als zweite Mutter, was sehr viel mit dem frühen Tod von unserem Vater zusammenhängt und mit der Tatsache das Sie in der Zeit, wo meine Mom arbeiten, wahr immer für uns die Ansprechperson wahr und sie so mehr und mehr die Mutterrolle eingenommen hat. Was wahrscheinlich auch der Grund ist das Ich eher zu ihr gehe mit meinen Problemen als zu meiner Mom.
Wenn ich nun aber das Leben in einer Großfamilie in fünf Worten beschreiben müsste währen es die Folgenden: schön – beruhigend – stressig – liebevoll – freundschaftlich

