Kinder und Ritalin

In der letzten Ausgabe vom Stern habe ich einen Artikel über Ritalin und seine Folgen gelesen und ich muss gestehen ich wahr mehr als erschrocken.

Klar gibt es Kinder, die etwas aufgedrehter sind und die es einfach nicht schaffen sich selber so unter Kontrolle zu halten, wie es eben ein gesundes Kind schafft. Aber mal ganz ehrlich muss man sie deswegen mit Medikamenten ruhig stellen. Nun werden viele sagen er weiß doch gar nicht, wie die Kinder da so sind, wenn sie ADHS oder ADS haben, doch ich weiß es. Conner mein kleinster steht auch unter dem Verdacht dies zu haben und er ist wie immer alle so schön sagen auch so ein Kind, was einfach nicht hören kann.

Auch ich wurde schon einmal gefragt von den Ärzten, ob wir ihn nicht Medikamente geben wollen, damit er etwas ruhiger wird und es kam ein klares Nein von mir. Denn ich bin einfach der Meinung, dass man das Verhalten von Kindern auch über die menschliche Kommunikation steuern kann und nicht mit Medikamenten. Wo mich eben dieser besagte Artikel doch sehr bestärkt hat. Denn den Kinder wurde in der Zeit wo sie an diesem Beschriebenen Experiment Teilgenomen haben keine Medikamente gegeben.

Sie mussten alleine Lösungen finden für die Probleme, die aufgekommen sind und sollten eben einfach lernen, dass sie nicht alleine auf der Welt sind, sondern das immer ein anderer da ist den man um Hilfe fragen kann.
Wie ich schon geschrieben hatte, ist dies ein Artikel, der mich sehr mitgenommen hat und schon alleine die Fotos, die da veröffentlicht wurden, zeigen mir immer wieder das Es einfach zu viele Kinder gibt die Leid ertragen müssen und sei es nur durch falsch verstandene Liebe.

Wer den Artikel einmal lesen möchte, sollte sich die Ausgabe 45 vom Stern holen.

Kommentar schreiben